29. Mai 2012 Der Urner Landrat war äusserst aktiv

Die bisher aktivste Legislatur im Urner Landrat geht zu Ende. Nicht weniger als 220 Vorstösse reichten die Landrätinnen und Landräte innerhalb der letzten vier Jahre ein - ein absoluter Rekord.


Schwerverkehr, Autobahn, Gotthard-Strassentunnel, Neat, öffentlicher Verkehr - 40 Vorstösse wurden in der ablaufenden Legislatur zum Thema Verkehr eingereicht.
(Foto: Ralph Aschwanden, Archiv UW)



Gegenüber der Vorlegislatur stieg die Zahl der Vorstösse um mehr als ein Drittel. In den letzten 16 Jahren hat sich die Zahl der Vorstösse mehr als verdreifacht. Das zeigt eine Auswertung des «Urner Wochenblatt». Besonders vorstossfreudig zeigte sich in den letzten vier Jahren die SP/Grüne-Fraktion. Sie allein reichte 64 Vorstösse ein, obwohl sie mit zehn Parlamentarierinnen und Parlamentariern die kleinste Fraktion im Landrat stellt.

Mit 68 eingereichten Vorstössen steht die CVP - die grösste Fraktion - allerdings an der Spitze. Am wenigsten Vorstösse, nämlich deren 29, stammen aus der FDP-Fraktion. Sie hat mit ihren Motionen, Postulaten und Empfehlungen aber am meisten Erfolg. Über 91 Prozent der FDP-Vorstösse werden überwiesen.

Deutlich schlechter schneidet die SVP ab, bei der nur gerade 26,3 Prozent ihrer Vorstösse die parlamentarische Hürde schaffen. Aber was beschäftigte den Urner Landrat in den letzten vier Jahren am meisten? Welche Landrätinnen und Landräte reichten am meisten Vorstösse ein? Wer stellte in der Fragestunde am meisten Fragen? Und welches parlamentarische Mittel war bei den Landratsmitgliedern am beliebtesten? Die Legislaturbilanz des «Urner Wochenblatt» gibt die Antworten auf diese Fragen.

Die Legislaturbilanz finden Sie in der gedruckten UW-Ausgabe vom 30. Mai.


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Diese Meldung wurde vom Urner Wochenblatt zur Verfügung gestellt.