18. Juni 2012 Erfolgreiche Sprengung in Gurtnellen
Die SBB haben heute in Gurtnellen 2000 Kubikmeter Fels gesprengt. Die Experten zeigten sich nach einer ersten Beurteilung zufrieden. Am 2. Juli soll die Gotthard-Bahnlinie wieder offen sein.
2000 Kubikmeter Fels donnern bei der Sprengung den Hang herunter. Foto: Carmen Epp
Nach dem Bergsturz vom 5. Juni in Gurtnellen war eine Sprengung des Felsens notwendig geworden. Loses Gestein drohte abzustürzen, die Aufräumarbeiten an der Gotthard-Bahnlinie waren blockiert. Heute Montag, 18. Juni, wurden deshalb 2000 Kubikmeter Fels weggesprengt.
Sprengung nach Plan geglückt
Punkt 12.30 Uhr erfolgte die Sprengung mittels rund 300 Kilogramm Sprengstoff, der in 25 Sprenglöchern im Fels angebracht wurde. Derweil wurden die Kantons- und Nationalstrasse in beiden Richtungen gesperrt. Unmittelbar nach der Sprengung beurteilten Geologen die Lage im mit einem Helikopterflug aus der Luft. Das Fazit fällt positiv aus: «Wir sind sehr zufrieden mit der Sprengung. Die Felspartie ist so abgebrochen, wie wir es geplant haben», so Marc Hauser, Geologe der SBB.
Ab 2. Juli wieder in Betrieb
Noch vor 13.00 Uhr konnte die Kantons- und Nationalstrasse wieder freigegeben werden. Nun geht es an die Aufräum- und Instandsetzungsarbeiten des Felsens und der Bahnlinie. Die SBB gehen davon aus, dass die Strecke voraussichtlich am 2. Juli wieder dem Betrieb übergeben werden kann, wie Philippe Gauderon, Leiter SBB Infrastruktur und Mitglied der Konzernleitung erklärt.
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