27. September 2011 Grosserfolg auf zwei Rädern am Klausen
Der Velotag am Klausen schreibt Erfolgsgeschichte. Über 3500 Gäste aus der ganzen Schweiz und dem Ausland haben die autofreien Stunden mit dem Fahrrad genossen.
Bald ist es geschafft: FreiPass-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer auf den letzten Metern kurz vor dem Klausenpass. Foto: Doris Marty
Erwartet wurden 1500, gekommen sind mehr als doppelt so viele: Der FreiPass-Event vom vergangenen Samstag, 24. September, auf dem Klausenpass hat die Erwartungen übertroffen. «Gross und Klein, jünger und älter, sportlich und gemütlich - es war ein Freudentag für alle», schwärmt Simon Bischof, Präsident des Vereins FreiPass. Den Erfolg führt der Veranstalter auf zwei Gründe zurück: das ausgezeichnete Wetter mit besten Bedingungen zum Velofahren, und die «bisher mit Abstand beste Zusammenarbeit» zwischen FreiPass als Impulsgeber und lokalen Behörden und Tourismusorganisationen als Organisatoren. «Diese Zusammenarbeit zwischen urbanen und ländlichen Regionen der Schweiz macht wirklich Freude.»
Mehr Sicherheit für Familien und Gäste
Zahlreiche Urnerinnen und Urner haben die Gunst der Stunde genutzt und den Klausenpass für einmal für sich und ihr Zweirad beansprucht. So auch Familie Gisler-Regli aus Attinghausen. «Mit Autos und Motorrädern am Wochenende wäre ein solcher Ausflug mit den Kindern zu gefährlich gewesen», gab Alexandra Gisler-Regli zu bedenken. Dank des FreiPass-Events konnte sie mit ihrem Mann Mike, Tochter Lara und Sohn Sven die autofreien Stunden am Klausen geniessen. Auch der querschnittgelähmte Rudolf Weiler aus Volketswil freute sich über den Anlass: «Für mich bedeutet der FreiPass vor allem Sicherheit, denn mit meinem tiefen Spezialbike werde ich sonst von vielen motorisierten Verkehrsteilnehmern zu wenig wahrgenommen.» Auch zahlreiche Gäste aus dem Ausland haben die Reise zum Klausen auf sich genommen. So zum Beispiel Dieter Baumann aus Tübingen, Deutschland, oder das Ehepaar Rick und Jeanette Denison aus Amerika.

