24. Januar 2012 Kollegischülerin auf den Spuren der Antibabypille

Als die Antibabypille den Kanton Uri eroberte, hatte sie keinen leichten Stand. Julia von Rotz aber weiss: Es gab bereits damals selbstbewusste Urnerinnen und einen aufgeschlossenen Arzt.



Maturandin Julia von Rotz ging in Gesprächen mit Zeitzeuginnen auf Spurensuche zu den Anfängen der Antibabypille im Kanton Uri. Foto: Carmen Epp


Was heute für viele Frauen eine Selbstverständlichkeit ist, hat noch vor rund 50 Jahren in Uri für Aufregung gesorgt - die Antibabypille. Die Altdorferin Julia von Rotz ist in ihrer Maturaarbeit der Frage nachgegangen, wie die Urner Frauen in den 1960er-Jahren die «neue» Verhütungsmethode beurteilt haben. Sie sprach zu diesem Zweck mit fünf Frauen, welche sich vor knapp 50 Jahren für oder gegen die Pille entschieden haben. Zudem führte sie ein Gespräch mit dem Arzt Rolf Diethelm, der als «Sauhund» verschrien wurde, weil er Frauen die Antibabypille verschrieb. Eines wurde der Maturandin während ihrer Recherchen klar: «Obwohl die Erfahrungen teilweise fast 50 Jahre zurückliegen, sind die Fragestellungen, die eine Empfängnisverhütung mit sich bringt, bis heute dieselben geblieben», so Julia von Rotz.

Lesen Sie den gesamten Text in der gedruckten Ausgabe von Mittwoch, 25. Januar 2012.


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Diese Meldung wurde vom Urner Wochenblatt zur Verfügung gestellt.