05. März 2013 Neue Hoffnung für Tierschutzverein Uri

Noch im vergangenen Herbst hatte der Tierschutzverein Uri den Vertrag mit dem Kanton gekündigt. Nun gibt es neue Hoffnung für das Tierheim in Bürglen.


Die Katzenstation des Tierschutzvereins Uri in Bürglen. Hier finden zugelaufene oder ausgesetzte Katzen ein provisorisches Zuhause.
Foto: Ralph Aschwanden




Dem Tierschutzverein Uri geht es nicht gut. Jährliche Defizite im fünfstelligen Bereich lassen das Vereinsvermögen dahinschmelzen. Dies könnte bald das Aus bedeuten.

Das Problem ist vor allem ein strukturelles. Das Tierheim des Tierschutzvereines in Bürglen kann aus Platzgründen nicht in grösserem Umfang Tages- und Ferientiere aufnehmen, was dem Heim zusätzliche Einnahmen bescheren würde. Ein Heim-Neubau wäre notwendig, was sich der Verein aber nicht leisten kann.

«Eine angekündigte finanzielle Hilfe einer Stiftung macht ein wenig Hoffnung auf eine mögliche Lösung», heisst es im Februar-Newsletter des Tierschutzvereins Uri.

Der Kanton bezahlt dem Tierheim im laufenden Jahr pauschal 10'000 Franken für die Unterbringung von Findeltieren. Laut Antwort auf die Kleine Anfrage von SP-Landrat Alex Inderkum fehlen die rechtlichen Grundlagen für höhere Beiträge.

Mehr dazu in der UW-Ausgabe vom 6. März.


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Diese Meldung wurde vom Urner Wochenblatt zur Verfügung gestellt.