03. März 2013 Uri sagt deutlich Ja zur Abzocker-Initiative
Zweimal Ja und einmal Nein. So lautet das Abstimmungsresultat im Kanton Uri. Während der neue Familienartikel in Uri keine Chance hatte, fanden das revidierte Raumplanungsgesetz und die Abzocker-Initiative in Uri eine Mehrheit.
Drei eidgenössische Vorlagen standen am Wochenende zur Abstimmung.
Foto: Archiv UW
64,3 Prozent der Urnerinnen und Urner haben die Abzocker-Initiative gutgeheissen. 6881 Personen sagten Ja zur Initiative, 3825 Personen lehnten sie ab. Keine einzige Urner Gemeinde stellte sich gegen das Volksbegehren des Schaffhauser Ständerates Thomas Minder. Mit seiner Zustimmung folgt der Kanton Uri dem nationalen Trend.
Nein zum Familienartikel
Keine Chance hatte in Uri der neue Verfassungsartikel zur Familienpolitik. 68,2 Prozent der Stimmenden legten ein Nein in Urne. Einzig die Auslandsschweizer stimmten der Vorlage deutlich zu. Sämtliche Urner Gemeinden lehnten den Verfassungsartikel hingegen deutlich ab.
Ja zum Raumplanungsgesetz
Ja sagt Uri hingegen zum revidierten Raumplanungsgesetz. 55,9 Prozent der Stimmenden hiess die Vorlage an der Urne gut. Allerdings lehnten neun Gemeinden - vor allem die kleineren Ortschaften - die Revision ab: Bauen, Göschenen, Gurtnellen, Hospental, Isenthal, Realp, Spiringen, Unterschächen und Wassen. Ganz deutlich Ja sagte hingegen der Hauptort Altdorf mit einem Jastimmen-Anteil von 63,3 Prozent.
Die Stimmbeteiligung im Kanton Uri lag bei verhältnismässig hohen 41,4 Prozent.
Mehr dazu in der Ausgabe vom 6. März.

